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Mensch gießt Sonnenblume
Bild: SKM Diözesanverein Freiburg e. V., Design: Helga Echterbruch

SKM als sicherer Ort

Ja, das wollen, sollen und müssen wir sein - für die uns anvertrauten Menschen in unserer täglichen Arbeit, für die vielen Ehrenamtlichen, die sich bei uns engagieren und für unsere Mitarbeitenden!

Jede Form von körperlicher, verbaler, psychischer und sexualisierter Gewalt widerspricht den Prinzipien unseres kirchlich caritativen Handelns. Jedes Verhalten, das die Achtung von dem anderen Menschen und seiner eigenen Entwicklung verletzt oder stört, ist mit unserem Grundauftrag unvereinbar. Jeder Mensch ist einmalig als Person und besitzt eine ihm von Gott gegebene unverfügbare Würde. Ihn in seiner Würde zu schützen, sein Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit zu achten und seine sexuelle Integrität zu wahren, diesem Recht weiß sich der SKM in besonderer Weise verpflichtet.

Anvertrautenschutz in unserer Arbeit

1. Persönlichkeitsrechte und Persönlichkeitsschutz

Wir stellen sicher, dass die Persönlichkeitsrechte der uns anvertrauten Menschen und ihr Persönlichkeitsschutz in jeder Phase der Hilfe gewahrt werden, z. B. durch 

  • Achtung der Privatsphäre bei Gesprächen und Besuchen bei Betreuten.
  • Schutz der Betreuten vor Vernachlässigung, schlechter Behandlung, körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt.

2. Partizipation

Wir setzen Beteiligungsrechte um und beziehen die uns anvertrauten Menschen und ihre Angehörigen aktiv in unsere Arbeit ein, z. B. durch

  • Betreuer*innentreffen,
  • Kooperationen mit Angehörigengruppen,
  • Beratungsgespräche für betreuende Angehörige.
Sonnenblume im Steinkreis

3. Transparenter Umgang mit Konflikten und Beschwerden

Wir legen Wert auf eine achtsame, wertschätzende Kommunikation und Zusammenarbeit - dazu gehört auch eine transparente Konflikt- und Beschwerdekultur, z. B. durch

  • Ermutigung von Mitarbeitenden, Angehörigen und Betreuten, uns auf Fehler aufmerksam zu machen.
  • Aufklärung über Rechte und Beschwerdemöglichkeiten.
  • Benennung einer/eines überregionalen Beschwerdemanager*in.

4. Regelungen zum Umgang mit Grenzen

Wir achten die Würde und Integrität des Menschen und begegnen den uns Anvertrauten in allen Situationen und Phasen der Hilfe respektvoll und wertschätzend, z. B. durch

  • Willkürverbot,
  • Achtung des Gebotes der Verhältnismäßigkeit von pädagogischen Mitteln,
  • regelmäßiges (auch kollegiales) Reflektieren unseres Handelns,
  • Umgang mit Grenzen und die Prävention von Gewalt ist Teil der Qualifizierung aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden.

Ihre Rückmeldung ist uns wichtig!

Damit wir unseren Auftrag verlässlich erfüllen können, sind wir auf Rückmeldungen angewiesen. Vielleicht haben Sie etwas erlebt, das Ihnen im SKM Schwarzwald-Baar positiv aufgefallen ist. Vielleicht gab es aber auch eine Situation, in der Sie sich oder andere nicht ausreichend gesehen, geschützt oder respektvoll behandelt fühlten. Ob Anerkennung, Kritik oder Beschwerde – wir nehmen jede Rückmeldung ernst.

Schreiben Sie uns gerne!

Zusätzlich steht Ihnen ein externer Beschwerdemanager zur Verfügung: Bruno Gebele nimmt Ihre Anliegen vertraulich entgegen und unterstützt Sie dabei, Ihre Beobachtungen oder Erfahrungen mitzuteilen.

Nachricht an Herrn Gebele